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Langbeschreibung des Errichters: Die Teilnahme am Bauträgerwettbewerb Kammelweg (Projektnr. 156) führte für das gesamte Team (Auf-traggeber bis zu Fachplanern) schließlich doch noch zu einer Realisierung, eines – wenn auch viel kleineren – Projektes. In diesem Fall ergaben die einschränkenden Bebauungsbestimmungen relativ schlechte Bedin-gungen für ein Passivhauskonzept: die geringe Bebauungshöhe und eine 45° Neigung ab dem 3. Geschoß erlauben kein günstiges Oberflächen-Volumsverhältnis und die sehr schmale Südseite ermöglicht keine pas-sive Solarnutzung. Trotzdem konnten wesentliche – über das übliche Passivhauskonzept hinausgehende – Solarkonzepte realisiert werden: Ein Fassaden-Kollektor (ca. 100 m² für Warmwasser und Heizungsunter-stützung mit 3500 Liter Tank) wird über der gesamten Südfassade ausgeführt, das Dach ist mit Photovol-taikkollektoren (die gleichzeitig die Pergola der Westterrassen bilden) ausgestattet. Sämtliche Teile der Pas-sivhaustechnik, die gewartet werden müssen, liegen im öffentlichen Bereich (Keller, Stiegenhaus). Die Lüf-tungsanlage wird semi-zentral (ein gemeinsames Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung für alle Wohnun-gen und wohnungsweise Nachheizung) ausgeführt. Jeder Raum ist – über Kleinradiatoren über den Türen – individuell regelbar. Die Frostfreihaltung und sommerliche Vorkühlung der Zuluft erfolgt über einen wassergeführten Kollektor unterhalb der Garage. Die thermische Trennung zum wasserdichten Kellergeschoß (Tiefgarage und Einlagerungsräume) erfolgt durch die Ausführung von Leichtbeton im Erdgeschoß und den obersten Teil des Kellerbereiches. Der errechnete spezifische Heizwärmebedarf beträgt 10 kWh/m² (Nettonutzfläche) pro Jahr. |