Sonderförderung Passivhaus 2014-2018


Ziel und Nutzen

Wesentliches Ziel der Sonderförderung ist die konsequente Unterstützung von Klimaschutz und Energieeffizienz im NÖ Wohnbau.

Zentrales Kriterium der neuen Förderung ist daher ein außerordentlich niedriger Gesamtenergiebedarf für Heizen und Warmwasserbereitung.



 
Auslegung

Im Rahmen der NÖ Sonderförderung werden Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Heizwärmebedarf von höchstens 10 kWh/m2BGF pro Jahr, laut Rechenregel der OIB-Richtlinie 6, bezogen auf das Referenzklima gefördert.

 

Die wichtigsten Eckpunkte sind u.a.:

 

Um weitere Zusatzförderungen kann angesucht werden für

 

Nähere Informationen zu den einzelnen Förderungen finden Sie auf der Webseite der Niederösterreichischen Landesregierung: Bauen und Wohnen

 

 

Wichtiger Hinweis:

 

Für die Errichtung eines energieoptimierten Gebäudes im "Passivhaus"-Standard ist eine gewissenhafte Gebäudeenergieplanung unerlässlich. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der nach dem OIB-Verfahren für die NÖ Sonderförderung berechnete Heizwärmebedarf von 10 kWh/m2a von dem mit detaillierteren Simulations- oder Passivhausberechnungen (bezogen auf das Standortklima) ausgewiesenen Heizwärmebedarf abweicht und mitunter deutlich optimistischere Ergebnisse liefert.

 

Ausgewiesene Passivhäuser erfordern daher zum Nachweis der Passivhaustauglichkeit des Gebäude- und Haustechnikentwurfs die Berechnung mit einem anerkannten Passivhaus-Dimensionierungsprogramm.

Auch bei Unterschreiten der Heizwärmebedarfsanforderung HWB = 10 kWh/m2a im Energieausweis für die NÖ Sonderförderung kann ein aktives, zuluftunabhängiges Heizsystem erforderlich sein.

 

 
Nachweis für den Bauherren

Für die Niederösterreichische Sonderförderung sind die nebenstehenden acht Kriterien in ihrer Gesamtheit zu erfüllen (siehe linke Seite):

 

 

Eine entsprechende Checkliste zum download erleichtert den BauherrInnen und PlanerInnen die Nachweisführung (sh. "Infos zu Prüfung und Beratung"). 

Wenn eine Passivhaus-Berechnung mit dem Passivhaus Projektierungspaket (PHPP) vorliegt, kann die PHPP-Dokumentation beigelegt und bei der Prüfung und Beratung mit berücksichtigt werden. Informationen zum Passivhaus Projektierungspaket erhalten Sie unter:

www.passiv.de

 

 
Infos zu Prüfung und Beratung

Im Auftrag und als Partner der Abt. Wohnungsförderung der NÖ Landesregierung prüft die Donau-Universität Krems den Förderungsantrag auf Übereinstimmung mit den angeführten Kriterien und bietet im Zuge dessen den BauherrInnen eine kostenfreie Beratung über Optimierungsmaßnahmen mit speziellem Augenmerk auf die passivhausrelevanten Besonderheiten des Gebäudeentwurfs an. 

 

 

 

 

Einreichzeitpunkt:

Alle Anträge um Förderung für die Errichtung eines Passivhauses sind bei der Förderstelle VOR Baubeginn einzubringen.

 

Für nähere Auskünfte steht Ihnen jederzeit das Projektmanagement der Donau-Universität Krems zur Verfügung:

 

Projektleitung: Ing. Bernhard Kram, MSc 

 

Projektassistenz: Martina Kossl

 

Tipp:

 

Bitte beachten Sie auch das Angebot der 

NÖ Energieberatung
Hier erhalten Sie Informationen zum Energieausweis sowie kostenlose und firmenunabhängige Energieberatung für Neubau und Sanierung, Heizung und erneuerbare Energien. Link: Energieberatung NÖ


NÖ Bauberatung
Hier erhalten Sie kostenlose und firmenunabhängige Bauberatung, wertvolle Anregungen für die Gestaltung und Hilfestellungen für die Praxis. Link: NÖ Gestalten

 

Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Für ausgewiesene Passivhäuser, die neben den Anforderungen für die NÖ Sonderförderung auch die Passivhauskriterien des Passivhaus Instititus in Darmstadt erfüllen, führt das Österreichische Institut für Baubiologie und Bauökologie (IBO) auf Wunsch Zertifizierungen durch. Link: IBO

 

 

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