2. 6. 1. Grenzwerte für Biozide


Beschreibung Relevante Produktgruppen 

Mindestanforderung

Biozide Wirkstoffe (in der Folge Biozide genannt) dürfen ausschließlich zur Topfkonservierung für Lagerung und Transport verwendet werden. Das gilt auch für Biozide in Vorprodukten.

 

Allenfalls enthaltenes Formaldehyd und Formaldehydabspalter werden - mit Ausnahme von BNPD - im Kriterium „Grenzwerte für Biozide“ nicht berücksichtigt.

Die Konservierung des Produktes ist so zu dimensionieren,

nicht überschreitet.

 

Folgende Wirkstoffe dürfen nur bis zu den angeführten höchstzulässigen Gehalten enthalten sein:

 

 
Dokumentation Kriterienänderung

Seit 1. Mai 2020 sind Produkte, welche 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on (CAS 2682-20-4), kurz MIT, ab einer Konzentration von 15 ppm enthalten, mit dem Gefahrenhinweis H317 (Kann allergische Hautreaktionen verursachen) zu kennzeichnen. Die sensibilisierende Wirkung von Chlormethylisothiazolinon (CIT) ist ebenfalls schon länger hinlänglich bekannt.
Die ÖkoBauKriterien "2.6.1 Grenzwert für Biozide" und "2. 6. 4. Verbot für Biozideinsatz in Fassadenputzen und -anstrichen" wurden an diese Gegebenheit angepasst und der Einsatz von CIT, MIT und CIT/MIT (3:1) auf 15 ppm beschränkt.
Die Summe der erlaubten Konservierungsmittel wurde auf 400 ppm angehoben. Zur Vereinfachung des Kriteriums, und auch um bestehende Widersprüche zu lösen, wurde außerdem die Begrenzung auf einzelne Wirkstoffkombinationen aus dem Kriterium entfernt.


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Kriterienänderung gültig ab: 1.7.2020

 

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Kriterienkataloge „ÖkoKauf Wien “ und Servicepaket „Nachhaltig:Bauen in der Gemeinde“